Wenn man den Namen Brüssel hört, denkt man in erster Linie an "Hauptstadt": Von Belgien sowieso, aber auch von EU und NATO und - nicht zu vergessen - europäisches Zentrum der Braukunst und der Comicszene. Auch für Luftfahrtinteressierte ist Brüssel ein hochinteressantes Pflaster (wenn auch der Begriff Hauptstadt in diesem Zusammenhang übertrieben wäre) - neben der Eurocontrol (ja, Brüssel ist auch die Hauptstadt der europäischen Flugsicherung!) findet man in der belgischen Metropole neben einem nicht unbedeutenden europäischen Airport (der genügend Möglichkeiten sowohl für relaxtes Indoor-Soft-Spotting als auch für "richtige" Flugzeugfotografie bietet) auch auch noch ein absolut sehenswertes Aviation-Museum. Für unsere Redaktion jedenfalls Grund genug, nach Brüssel zu fliegen und die belgische Hauptstadt aus touristischer und aviatischer Sicht unter die Lupe zu nehmen. |
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AnreiseBrüssel von Wien aus zu erreichen, gehört zu den eher einfachen Übungen: Nicht weniger als 62mal pro Woche heben Passagiermaschinen von Schwechat aus in Richtung Brüssel ab - SkyEurope fliegt derzeit 7x pro Woche, Brussels Airlines 23x und Austrian gleich 32x. Schlechter sieht es von den Bundesländerflughäfen aus: Derzeit gibt es keine regulären Verbindungen von den fünf kleineren österreichischen Airports. Eine Verbindung von Salzburg nach Charleroi, dem "Billigairport" 50 km südlich von Brüssel, war keine echter Erfolg beschert. Trotz dieser Fülle an Flügen ex Wien kann es mitunter doch auch mit dem Platzangebot knapp werden - insbesondere an den Pendlertagen Freitag, Sonntag und Montag sind die Maschinen oft zum Bersten voll. Der Flughafen Brüssel liegt in der Gemeinde Zaventem etwa 12 km nordöstlich der Stadtgrenze. Und genauso klein wie die Entfernung ist, vollzieht sich auch der Transfer ins Stadtzentrum: Direkt unter dem Airport befindet sich ein Bahnhof, von dem aus in sehr kurzen Abständen Schnellbahnen nach Brüssel fahren, mit denen man direkt in die City (Bahnhof Brüssel-Central) gebracht wird. Kostenpunkt etwa 3 Euro. |
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Das Atomium wurde heuer 50 Jahre alt und ist eines der Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt. |
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SehenswürdigkeitenDas Wort "Brüssel" setzt sich aus den altniederländischen bruoc (was soviel wie Sumpf bedeutet) und sella (Sitz) zusammen - bedeutet also etwa "Wohnsitz im Sumpf". Heute ist von dieser wenig attraktiven Umgebung der vor ca. 1.500 Jahren gegründeten Siedlung nicht mehr viel zu bemerken - ganz im Gegenteil: Brüssel ist eine architektonisch höchst interessante Stadt mit einer Reihe von Sehenswürdigkeiten. Was "muss" man gesehen haben, wenn man Brüssel besucht hat? Grand Place. Wenn man die größte Ansammlung klickender Kameras in Brüssel sehen möchte, muss man sich zu diesem Ort begeben. Nicht umsonst gehört der "Große Platz" zu den meistbesuchten und -fotografierten Bereichen der belgischen Hauptstadt. Der "Grote Markt" (wie er auf flämisch heißt) war bereits im 11. Jahrhundert der Hauptplatz der Stadt und wurde auf einem trockengelegten Sumpf errichtet. Heute prägt ein wohl einmaliges architektonisches Ensemble aus dem gotischen Rathaus, dem "Königshaus" und den Zunfthäusern den Ort, der 1998 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. |
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Brüssel ist eine Stadt mit vielen architektonischen Leckerbissen. |
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Kathedrale St. Michel. Diese Kirche wurde ebenfalls im gotischen Stil erbaut und ist die Hauptkirche der Stadt Brüssel und Sitz des Erzbischofs. Der heutige Bau wurde bereits 1226 begonnen und Ende des 15. Jahrhunderts vollendet. Atomium. Viel, viel jünger als die gotischen Baudenkmäler der Innenstadt ist das Atomium. Seit 50 Jahren (heuer wurde groß Jubiläum gefeiert) ist das Bauwerk - das einen Eisenkristall in 165-milliardenfacher Vergrößerung darstellt - eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. In der obersten der neun Kugeln findet man eine schöne Aussichtsplattform sowie ein Restaurant. |
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Brüssel-Panoramabild vom Atomium. |
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Manneken Pis. Gerade 61cm klein ist die Bronzestatue, die wohl ebenfalls von jedem Brüssel-Besucher fotografiert wird. Ursprünglich wurde die Skulptur bereits 1619 geschaffen - nachdem das Original entwendet worden war, wurde 1965 eine Kopie aufgestellt. An vielen Tagen im Jahr wird das pinkelnde Männchen übrigens verkleidet - am Geburtstag des "King of Rock´n´Roll" beispielsweise wird ihm ein Elvis-Kostüm angezogen, am Welt-Aids-Tag wird es mit einem Kondom verziert... Europaviertel. Brüssel hat als Sitz der EU ein eigenes Viertel erhalten, wo sich beispielsweise der Sitz der EU-Kommission findet. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Park Cinquantenaire mit seinem Triumphbogen, die Basilika Sacré-Cœur, die Börse, der Kunstberg, der Justizpalast sowie der Königspalast. Brüssel verfügt neben seinen vielen sehenswerten Gebäuden (gerade aus dem Jugendstil gibt es eine Reihe bemerkenswerter Häuser) besticht die belgische Hauptstadt auch durch ein reiches kulturelles Angebot von einer Reihe bekannter Theater und Museen. Und auch das "Nightlife" kann sich durchaus sehen lassen... |
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Das kürzlich renovierte Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission. |
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Auch in der Nähe von Brüssel gibt es einige sehenswerte Ortschaften - eine der bekanntesten ist sicherlich die Stadt Brügge, die im Jahr 2000 ebenfalls ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die Altstadt ist wunderbar gut erhalten, schöne Plätze wechseln sich mit kleinen, verwinkelten Gässchen ab und als "Tüpfelchen auf dem i" wird die Innenstadt noch durch ein reizvolles Kanalnetz durchzogen - die Bezeichnung "Venedig des Nordens" hat also durchaus Berechtigung. Nicht unweit von Brügge findet sich dann (bereits direkt am Meer) der beliebte Ferienort Knokke. Brügge ist von Brüssel aus mit der Bahn in etwa einer Stunde leicht erreichbar. |
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Brügge lädt zum Anschauen, Flanieren und Bootsfahren ein!. |
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Luftfahrtmuseum BrüsselNaja, genau genommen gibt es in Brüssel kein eigenes Luftfahrtmuseum, sondern ein "Musée Royal de l'Armée", welches aber einen Fliegerei-Saal besitzt, der woanders locker als ganzes Museum durchgehen würde. Trotz des militärischen Charakters der Institution findet man in diesem Museum neben Kampfmaschinen älteren und neueren Datums auch eine ganze Reihe ziviler Flugzeuge. Untergebracht ist die Sammlung in einer 170 Meter langen, 70 Meter breiten und 40 Meter hohen Halle aus Eisen und Glas, die 1880 für die damalige Weltausstellung erbaut worden ist. Die Luftfahrtabteilung wurde 1972 eröffnet und verfügt heute über etwa 130 Flugzeuge. Da die Halle schon in renovierungsbedürftigem Zustand ist, soll sie in den nächsten Jahren saniert werden. |
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Die eindrucksvolle Halle aus dem Jahr 1880. |
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Was man in diesem Museum findet, lässt wohl das Herz eines jeden Luftfahrtenthusiasten höher schlagen: Militärjets vom Draken bis zur F-16, alte Props von der Ju-52 über das "Flying Boxcar" bis zur DC-3 und Jets von der Caravelle bis zur Boeing 707 (naja, zumindest eine Nose-Section davon) findet man hier. Aber Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte, also gibt es hier eine kleine Zusammenfassung einiger Exponate: |
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Nachdem man die Halle betreten hat, wird man von mehr oder weniger freundlich dreinschauenden Hubschraubern begrüßt. Unter anderem findet man da einen Sud HSS-1 (französischer Lizenzbau des Sikorsky S-58) und einen Bristol 171 sowie ein Mil Mi-24D aus DDR-Beständen. |
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Aus der "Old Props"-Abteilung: DC-3 aus dem Jahre 1944, Percival P.66 Pembroke und "Tante" Ju52. |
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F-16 mit Caravelle im Nacken. |
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Draken, Fiat G-91 und Aero S.103 (MiG-15-Lizenzbau). |
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Die Fairchild C-119 "Flying Boxcar" wurde von 1949 bis 1955 knapp 1.200mal gebaut. |
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Das Schmuckstück des Museums - eine Caravelle VI-N aus den Beständen der Sabena. |
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Leicht vom Original abweichende Rumpfsektion einer Boeing 707-300 von Sabena. Bei der Maschine mit der Kennung OO-SJA handelte es sich um die erste europäische 707-Bestellung. Das Flugzeug wurde 1959 ausgeliefert und stand bis 1981 im Einsatz. |
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Besonders einladend an diesem Museum sind übrigens noch drei weitere Dinge: Erstens kann man es wunderbar schnell und einfach mit der Metro von der Stadtmitte aus erreichen (U-Bahn 1A oder 1B, Station Schuman oder Merode), zweitens verfügt es über einen gut sortierten Shop (mit vielen Aviation-Goodies) und drittens ist der Eintritt frei (Stand: Mai 2008)! |
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Flughafen BrüsselBrüssel verfügt über einen Haupt-Flughafen, der östlich der Stadt in der Nähe des Vorortes Zaventem liegt (Ryanair bezeichnet auch den LCC-Airport Charleroi als "Brussels South", dieser liegt aber - wie erwähnt - stolze 50 Kilometer südlich der Hauptstadt). Der erste Flugplatz wurde 1914 etwa 5 Kilometer westlich des aktuellen Airports errichtet - in unmittelbarer Nähe des heutigen NATO-Hauptquartiers. Während des 2. Weltkrieges errichteten dann die Deutschen einen Flughafen bei Melsbroek, den dann nach dem Krieg die belgische Armee übernahm. 1948 wurde das erste Terminalgebäude errichtete, welches die bisher bestehenden Holzbaracken ablösen sollte. 1958 folgte dann - etwas weiter im Süden Nahe der Ortschaft Zaventem - anlässlich der Weltausstellung die Errweiterung des Airports sowie die Errichtung eines neuen Terminals. |
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Das anlässlich der Weltausstellung 1958 errichtete Abfertigungsgebäude. |
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In den darauffolgenden Jahren wuchs der Airport beständig - unter anderem entwickelte sich ein reger Verkehr in die ehemaligen belgischen Kolonien in Afrika. In den 1970er Jahren wurde ein Satellit mit weiteren Gates erbaut und auch der Transatlantikverkehr nahm immer stärker zu: Neben Sabena flogen auch Braniff und PeoplExpress über den großen Teich. Im Jahr 1994 schließlich wurde ein weiterer Pier eröffnet: Heute werden über diesen Bereich (Pier B) hauptsächlich Non-Schengen-Flüge durchgeführt. |
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Zu einer veritablen Krise kam es nach dem Jahr 2001, als Sabena in Konkurs ging: Nach 20 Millionen Passagieren im Jahr 2000 konnten 2002 gerade noch 14,4 Millionen Fluggäste in Zaventem abgefertigt werden. Noch vor der Sabena-Pleite wurde mit dem Bau des jüngsten Pier A begonnen, der 2002 fertiggestellt wurde und heute der Abfertigung der Schengen-Flieger dient. Mittlerweile konnten sich auch die Passagierzahlen wieder erholen: 2007 waren es bereits wieder 17,8 Millionen Passagiere, die in Brüssel ankamen oder abflogen. Neben dem Homecarrier Brussels Airlines (der aus der Fusion des Sabena-Nachfolgers SN Brussels und Virgin Express hervorgegangen ist), wird Brüssel nicht zuletzt durch die Europa-Hauptstadt-Funktion von einer Vielzahl europäischer Airlines von so gut wie jedem europäischen Land angeflogen. Darüberhinaus gibt es eine Reihe interkontinentaler Destinationen: Nach Nordamerika fliegt Continental beispielsweise nach Newark, Delta nach New York (JFK) und Atlanta, Jet Airways ebenfalls nach New York, United nach Washington und US Airways nach Philadelphia. In Afrika werden von Brussels Airlines Ziele wie Abidjan, Bujumbura, Douala, Entebbe, Freetown, Kigali, Kinshasa, Luanda, Monrovia, Nairobi oder Yaounde angeflogen, Ethiopian Airlines startet nach Addis Abeba und Royal Air Maroc zu mehreren Zielen in Marokko. In Richtung Osten geht es unter anderem mit Etihad nach Abu Dhabi, mit Jet Airways nach Chennai, Delhi und Mumbai sowie mit Hainan Airlines nach Beijing. |
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Der im Jahr 2002 eröffnete Pier A besticht durch eine helle, freundliche Atmosphäre. |
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Der Flughafen Brüssel verabschiedete sich 2006 von seiner alten Bezeichnung "Brussels National" und nennt sich seitdem einfach "Brussels Airport" mit dem Leitspruch "Welcome to Europe". BRU gilt als einer der pünktlichsten Flughäfen Europas (2006 und 2007 wurde die Statistik jeweils angeführt) und ist darüberhinaus für seinen harrschen Umgang mit Rauchern bekannt: Seit 2005 wird der gesamte Airport als "rauchfrei" geführt, Raucherkojen wie beispielsweise in Wien sucht man vergeblich (nervöse Zwangsnichtraucher im Airside-Bereich allerdings zuhauf). |
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Viele europäische Airlines sind reguläre Besucher in Brüssel. |
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Neben der erfreulichen Entwicklung auf dem Passagiersektor sieht es in Brüssel auch im Cargobereich sehr gut aus: 2007 wurden nicht weniger als 783.727 Tonnen Fracht abgefertigt. Damit liegt die belgische Hauptstadt europaweit auf Platz 7 (zum Vergleich wurden in Wien im Jahr 2007 insgesamt 191.789 Tonnen Fracht registriert). Der Cargo-Bereich umfasst in Brüssel eine Fläche von mehr als 100 Hektar. Darüberhinaus wird der Flughafen auch noch militärisch genutzt: Im nördlichen Bereich des Airports befindet sich der Luftwaffenstützpunkt Melsbroek. Der "15 Wing Luchttransport" der belgischen Luftwaffe hat dort eine Basis und setzt zwei Airbus A310, zwei Embraer 135, zwei Embraer 145, eine Dassault Falcon 900 sowie zwei Dassault Falcon 20 ein. Neben den belgischen Maschinen sind natürlich auch andere NATO-Flugzeuge häufig zu Gast und so sind Muster wie die Boeing 707 keine Seltenheit. |
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Etihad und Lithuanian Airlines sind regelmäßige Besucher in Brüssel, genauso wie NATO-Flugzeuge wie diese betagte Boeing 707-300 (LX-N 20000). |
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Obwohl mit Charleroi ein eigener Flugplatz für Billigflieger zur Verfügung steht (von dort heben beispielsweise Ryanair und Wizzair ab), setzt man auch in Brüssel vermehrt auf die Billigflieger. Bereits heute führen unter anderem easyJet, MyAir, SkyEurope, Sterling und Vueling regelmäßige Flüge von und nach Brüssel durch (Link: LCC-Broschüre Sommer 2008). Im Sommer 2008 soll nun der Bau eines eigenen Low Cost-Terminals gestartet werden: Dazu wird das alte derzeit unbenutzte Abfertigungsgebäude adaptiert und durch Zubauten ersetzt werden. |
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Thomas Cook Belgium, Cimber und Sterling sind ebenfalls regelmäßige Besucher in Zaventem. |
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Hand in Hand mit der aufstrebenden Entwicklung der letzten Jahre versucht man in Brüssel den (nichtrauchenden!) Passagieren einen möglichst angenehmen Aufenthalt am Airport zu bieten. Neben einer Vielzahl von Shops und Restaurants wird die Flugenthusiasten vor allem freuen, dass man von den Terminals (airside) einen ausgezeichneten Blick auf Vorfeld und teilweise die Runways genießen kann (rund um den Flughafen gibt es auch einige Spots - nähere Infos findet man in der Linkliste unten). Ein besonderer Tip hierbei ist der Bereich beim vordersten Gate am Pier A (A72), von wo man einen guten Blick auf die Runway 02/20 sowie auf die vorbeifahrenden Flugzeuge hat. Aber auch einige Restaurants sowie der Bereich direkt an den A-Gates bieten gute Voraussetzungen zum Fotografieren. Naturgemäß können die Bilder nur hinter Glas gemacht werden - eine Terrasse gibt es in Brüssel nicht mehr. Alles in allem ist Brüsselalso in mehrerlei Hinsicht eine interessante Destination, die es sich zu besuchen absolutlohnt: Zum einen handelt es sich um eine höchst sehenswerte Stadt mit einer lebendigen Kulturszene, die Umgebung (Brügge beispielsweise) ist ebenfalls den einen oder anderen Ausflug wert und auch die Flugenthusiasten kommen mit Sicherheit nicht zu kurz. Also, auf nach Brüssel! |
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