Verfasst am: 04.09.10 08:05
Von: Thomas Scheiber
Do-Days 2010
Vom 13. bis 15. August 2010 fanden erstmalig die Do-DAYS am Gelände des neu errichteten Dornier Museums am Flughafen Friedrichshafen statt. „Dornier-Geschichte zum Anfassen„ - so kann man das Motto in wenigen Worten zusammenfassen, an den Do-DAYS noch näher als sonst. Zahlreiche Maschinen, die meisten bereits selbst „fliegende Museen„ und damit Teil der Luftfahrtgeschichte, hatten sich angekündigt und waren auch gekommen und begeisterten die zahlreichen Besucher mit ihren Flügen, dem satten Motorenklang oder einfach nur dadurch, dass sie nach all der Zeit immer noch fähig sind, sich in die Lüfte zu erheben.

Static Display (Foto: Dornier Museum)
Hauptattraktion war das FLY-IN der zahlreichen Dornier Do-27 Maschinen, welche von allen Himmelsrichtungen zum Geburtsort Dorniers heranströmten und anschließend am Static Display für die Besucher zu bestaunen waren. Vorallem die Piloten konnten sich vor Fragen von Jung und Alt kaum retten.

Do-27 der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung (Foto: Thomas Scheiber)

Do-27 des Dornier Museums (Foto: Thomas Scheiber)

Cockpit Do-27 (Foto: Thomas Scheiber)

Do-27 des Dornier Museums beim Bannerflug (Foto: Thomas Scheiber)

Do-27 "Flugzeug" (Foto: Thomas Scheiber)
Als leichtes einmotoriges Mehrzweckflugzeug entworfen absolvierte dieser Flugzeugtyp im Jahr 1956 seinen Erstflug. Ausgestattet mit hervorragenden Kurzstart- und Landeeigenschaften (STOL), auch abseits befestigter Pisten, wurden mehr als 600 Stück gebaut, welche zum größten Teil bei der Deutschen Luftwaffe und anderen Militärs zum Einsatz kamen. Als die Deutsche Luftwaffe in den 1970er- und 1980er- Jahren begann, die Maschinen auszuflotten, wurde viele dieser an private Nutzer abgegeben. Viele dieser pflegen die Maschinen bis heute, was auch der Grund dafür ist, warum noch sehr viele Exemplare bis heute flugfähig erhalten blieben.

Do-27 "D-ENTE" (Foto: Wikipedia)
Doch nicht nur die Dornier Flugzeuge konnten die Besucher begeistern, sondern auch zahlreiche Gastflugzeuge wie etwa die Junkers Ju-52 der Lufthansa Stiftung oder die Staffel der Flying Bulls, welche ebenso am Static Display bestaunt werden konnten.

Boeing Stearman (Foto: Thomas Scheiber)

Morane-Saulnier (Foto: Thomas Scheiber)

Junkers Ju-52 der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung (Foto: Thomas Scheiber)

Alpha Jet der Flying Bulls am Static Display (Foto: Dornier Museum)

Vought Corsair (Foto: Dornier Museum)

Seabee aus der Schweiz (Foto: Thomas Scheiber)
Umrahmt wurde das Programm durch Dixie- und Swing Musik und einem umfangreichem Kinderprogramm.

(Foto: Thomas Scheiber)
Wem das Besichtigen der Maschinen allerdings noch immer nicht reichte, konnte sowohl mit der Do-27, als auch mit der guten alten „Tante Ju„ einen Rundflug über dem Bodenseegebiet wagen.

"Tante Ju" beim Rundflug (Foto: Thomas Scheiber)

(Foto: Dornier Museum)
Über 6000 Besucher zählten die Veranstalter an den 3 Tagen zu ihrem Einstandsevent und zeigen sich damit höchst erfreut. Dass dies nicht die letzten Do-DAYS waren, ist man sich sicher, denn der neue Termin für das kommende Jahr steht bereits fest. Vom 27. bis 29. August 2011 wird man sich wieder im Herzen der Bodenseeregion treffen und das 80-Jahr-Jubiläum der Do X feiern.

(Foto: Dornier Museum)
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