Heinemann investierte 5 Mio. Euro in Wien

Mit Produkten aus Österreich macht Heinemann gut ein Füntel des Gesamtumsatzes. (Foto: Martin Dichler)
Der Flughafen-Shop-Betreiber Heinemann hat am Dienstag seine 2.200 Quadratmeter große neue Geschäftsfläche im Terminalneubau Skylink offiziell eröffnet. Fünf Millionen Euro steckte Chef Gunnar Heinemann in die Ausbau der Läden. 80 Mitarbeiter wurden neu eingestellt, damit arbeiten für den Einzelhändler rund 230 Personen für Heinemann am Flughafen Wien.
Heinemann und der Flughafen Wien setzen damit einen Trend fort, der international an vielen Airports ablesbar ist: Flughafenterminals werden immer mehr zu einer Einkaufsstraße. Der Flughafen verdiente im Vorjahr 39 Millionen Euro durch den Einzelhandel. Ziel ist es, den Ertrag pro Passagier weiterzusteigen.
Momentan setzt der Wiener Airport vier Euro pro abfliegendem Passaiger um. Die, die am Flughafen shoppen – das ist jeder fünfte – geben im Schnitt 40 Euro aus. Heinemann erwirtschaftete 2011 in Wien einen Umsatz von 66 Millionen Euro. Heuer soll die Zahl noch weitergesteigert werden.
Besonders ausgiebig kaufen in Wien Russen und Asiaten ein. Ein russischer Passagier beispielsweise gibt dreimal soviel wie ein Durchschnittskäufer aus. Heinemann würde in Wien gerne weitere Käuferschichten anlocken. Da ist allerdings der Airport gefragt, der davor neue Airlines anlocken muss. Auf der Langstrecke ist vor 2013 mit keiner neuen Fluggesellschaft zu rechnen.