Im Focus Detail

Harte Landung: Der Traum vom Fliegen

„Das ist tiefster Ostblock“ kommentierte Ex-Airlinechef Niki Lauda 2008 Bestrebungen der Gewerkschaft, aus dem AUA-Kollektivvertrag einen Branchen-KV zu machen, der dann auch für NIKI gelten würde. Denn während die Gewerkschaft und die Betriebsräte...

 mehr »

Gastkommentar: Neue Flugdienstzeiten in der EU

Seit den frühen 90er Jahren arbeitet die EU an einheitlichen, europaweit gültigen Flugdienstzeiten (zunächst in der JAA und ab 2006 die EASA). Etliche Unfälle in den letzten Jahren, die direkt auf Übermüdung der Piloten zurückzuführen waren, haben...

 mehr »

Flight Watch: "Luftfahrt in drei Tagen"

Seit Ende 2011 bietet das Unternehmen Flight Watch die unterschiedlichsten Services im Bereich der privaten Luft- und Schifffahrt an. Gründer Claas Detel und Patrizia Ginda, beide jahrelang selbst aktiv in der Branche, wollen mit ihrem umfangreichen...

 mehr »

Verfasst am: 21.02.12 08:19

Von: sonja.dries@austrianaviation.net

Lauda bestärkt AUA-Vorstand

Niki Lauda unterstützt die Schaffung eines neuen Kollektivvertrages bei der AUA, ihren Schritt vor das Höchstgericht, kann er nicht nachvollziehen.

Niki Lauda kann die AUA-Sparpläne verstehen (Foto: flyNiki)

Niki Lauda, Gründer der Airline flyNiki und Aufsichtsrat bei Air Berlin, zeigt Verständnis für die Aufkündigung des AUA-Bord Kollektivvertrags von Seiten des Vorstands. Er hofft, dass die Piloten den Ernst der Lage erkennen.

Lauda sagte gestern im ORF-Radio, wenn die Einnahmen der AUA nicht mehr reichten, um den Flugbetrieb zu garantieren, müssten Einsparungen getätigt werden. Ein neuer Kollektivvertrag sei deshalb ein sinnvoller Schritt.

Lauda verteidigte auch die Personalsituation bei Niki, über die Austrian Aviation Net ausführlich berichtete. Die Leihfirma, von der FlyNiki seine Mitarbeiter beziehe, hätte einen Kollektivvertrag, die Piloten würden gut bezahlt. Lauda sprach von 8.000 Euro vierzehnmal im Jahr, bei flexibleren Arbeitszeiten. Während Piloten bei der AUA nur an die 750 Stunden im Jahr fliegen dürften, seien es bei Niki bis zu 830 Stunden.

Den Schritt der AUA, wegen den an Niki vergebenen Tel Aviv Frequenzen vor die Höchstgerichte zu gehen, kann der Niki-Gründer nicht nachvollziehen. Gegen das eigene Verkehrsministerium vorzugehen, gab es laut Lauda noch nie.


 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Airline Info Links