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Air France & Sri Lankan fliegen auf A350

Nicht nur für Boeing, auch für Airbus gestaltete sich der Mittwochvormittag auf der Pariser Luftfahrtmesse Le Bourget erfolgreich. Mit Air France-KLM und Sri Lankan legten sich gleich zwei Airlines auf das neue Langstreckenprodukt A350 XWB des...

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HGI ordert zehn ATR72-600

HGI Capital Group orderte für brasilianische Regionalfluggesellschaften zehn Maschinen des Typs ATR72-600, wie der europäische Flugzeughersteller ATR am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Gleichzeitig sicherte man sich eine Option auf zehn...

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Grundsteinlegung in Basel

Auf dem Flughafen Basel-Mülhausen fand am Mittwoch die Grundsteinlegung des neuen Cargo-Terminals statt, das zusammen mit seinen Nebengebäuden als Logistikzentrum dienen soll. Die 27 Hektar umfassende Zone 4 befindet sich im südöstlichen Teil der...

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SkyWork schließt Stadtbüro

Die Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines schließt das sich in der Innenstadt von Bern befindliche Stadt- und Reisebüro mit Ende des Monats. Die Mitarbeiter sollen künftig am Hauptstandort der Fluggesellschaft in der Nähe des Flughafen Berns im...

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Verfasst am: 05.02.12 12:54

Von: Roman Payer

"Lufthansa macht sich konzernintern Konkurrenz"

sagt Thierry Antinori, der im Herbst von der Lufthansa zum Erzfeind Emirates überlief.

Der "Doch-nicht-AUA-Chef" Thierry Antinori (Foto: Austrian Airlines)

Zehn Monate nach seiner kurzfristigen Absage an Austrian Airlines gibt der Ex-Lufthansa-Manager Thierry Antinori sein erstes Interview in Österreich und streut Salz in die offenen Wunden der AUA. „Wie wollen Sie die Mitarbeiter und die beiden Betriebsratschefs Junghans und Minhard mobilisieren, wenn Sie wieder die Gehälter reduzieren und im Vertrieb kaum etwas tun“, sagte Antinori im Interview mit dem Kurier und deutet damit das aktuelle Sparpaket von AUA-CEO Jaan Albrecht an.

Antinori ortet das Problem an einer anderen Stelle. Für ihn macht sich die Lufthansa konzernintern zu viel Konkurrenz. Das kolportierte Aus der Mumbai-Verbindung liege nicht an Emirates, sondern an der Schwestergesellschaft Swiss. „Die AUA fliegt um 1.25 Uhr ab Mumbai, fünf Minuten nach der Swiss“, so Antinori. Er nennt das einen „wirtschaftlichen und strategischen Scherz“. Antinori verweist auch darauf, dass Swiss ab März genauso wie die AUA nach Peking fliegen wird. „Sollte die AUA Probleme mit Peking bekommen, wollen wir nicht hören, dass wir daran auch noch schuld sind.“

Im Kurier-Interview erklärte Antinori auch, warum er wenige Tage vor seinem Wechsel an die AUA-Spitze abgesagt hatte. Das Umfeld auf Eigentümerseite habe nicht gepasst. Er wollte anstatt Kosten zu sparen, das Produkt und den Vertrieb stärken. Schlussendlich sei es eine Frage der Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit gewesen, den Job nicht anzutreten. Antinori hätte im April 2011 Vorstandsvorsitzender der AUA werden sollen. Er warf das Handtuch und heuerte sechs Monate später in Dubai bei Emirates an.

Lufthansa und Austrian Airlines sehen ihre Langstreckenverbindungen nach Asien durch den Golfcarrier in Dubai bedroht. Sie werfen Emirates vor, vom Staat subventioniert zu werden. Emirates Airlines und der Flughabenbetreiber dnata gehören beide zur „Investment Corporation of Dubai“, eine Holding des Scheichs Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai.


 
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