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Weitere Turbulenzen für Austrian Airlines

Obwohl das fliegende Personal von Austrian Airlines geschlossen für das neue - vom Betriebsrat Bord entworfene - Sparpaket einsteht, bleibt der Betriebsübergang zu Tyrolean Airways per 1. Juli 2012 fix. Am Verhandlungstisch setzt man sich nur noch...

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Linz verliert wichtige Flugverbindung

Schlechte Nachricht für Linz: Air Berlin stellt ab November ihre Flüge von der oberösterreichischen Hauptstadt nach Berlin ein. Die Verbindung startete im Juni 2011, als fünfmal wöchentlich Airbus A320 und Boeing 737 eingesetzt wurden. Mittlerweile...

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Wechsel im AUA-Management

Mit dem Betriebsübergang der Austrian Airlines zur Tyrolean soll es auch an der Führungsspitze des Unternehmens zu einigen Neuerungen kommen. Der Vertrag von Vorstand Malanik soll nicht mehr verlängert werden und auch der Chef der Tyrolean,...

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AUA-Bordbetriebsrat appelliert an Vorstand

Der Bord-Betriebsrat der Austrian Airlines hat bei seiner heutigen Pressekonferenz an den Vorstand appelliert, dem vom Personal mehrheitlich abgesegneten Sanierungspaket zuzustimmen und den Übergang zur Tyrolean doch noch zu stoppen. Die...

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Verfasst am: 04.11.10 20:27

Von: Martin Metzenbauer, Roman Payer

Ryanair verurteilt Ticketabgabe

Österreichische Regierung aufgefordert, die Luftverkehrsabgabe zu verhindern.

Ryanair fliegt in Österreich unter anderem ab Salzburg (Foto: Martin Metzenbauer).

Nicht unerwartet hat nun auch Ryanair den von der österreichischen Bundesregierung verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Luftverkehrssteuer kritistert. Massive Einschnitte im Passagierverkehr, im Tourismusgeschäft und bei Arbeitsplätzen in Österreich seien dadurch zu erwarten, heißt es in einer Aussendung des Lowcosters.

Die Einführung der Luftverkehrssteuer werde laut Ryanair die Nachbarstaaten Österreichs freuen. Insbesondere das grenznahe Bratislava werde von Passagieren aus Wien und Umgebung profitieren. Ryanair bedient von hier bis zu 21 Strecken und rechnet mit einer erhöhten Nachfrage, sobald die Steuer im April 2011 in Österreich eingeführt ist.

Als Beispiel eines Fehlschlags nennt der irische Carrier die "irrsinnige" Reisesteuer, die in Irland und Großbritannien eingeführt wurde und zu drastischen Einbrüchen im Flugverkehr geführt hätte. Eine ähnliche Situation wird von Ryanair in Österreich erwartet. Länder wie Belgien, Griechenland, die Niederlande und die Schweiz, die die Passagiersteuer abgelehnt und Flughafengebühren maßgeblich reduziert haben, würden dagegen einen florierenden Tourismus und mehr Arbeitsplätze aufweisen.

"Damit die österreichische Tourismuswirtschaft nicht auf dem Abstellgleis landet, fordert Ryanair die Regierung auf, diesen verrückten Flugsteuer-Gesetzesentwurf endgültig zu verhindern um Österreich nicht in einen wettbewerbsschwachen, sowie teuren Tourismus-Standort zu machen", heißt es in der Aussendung. Die Airline nennt Touristensteuern zutiefst schädigend und selbstzerstörend.

Abgesehen vom grenznahen Bratislava führt Ryanair in der Region von Salzburg, Graz, Klagenfurt und Linz Flüge durch. Die Billigfluglinie ist bekannt dafür, auf Gebühren und Steuern heftig zu reagieren. Als Reaktion auf die deutsche Flugticketabgabe strich Ryanair vor einer Woche knapp ein Drittel der Flüge von Frankfurt-Hahn. Ob Ryanair auch die Streckennetze in Österreich kürzt, ist derzeit noch unklar. Eine Anfrage von Austrian Aviation Net blieb von Ryanair bisher noch unbeantwortet.


 
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