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Schweizer Hilfe für Austrian Airlines

Wie in den letzten Tagen bereits mehrmals berichtet wurde, wird es bei Austrian Airlines wieder einige personelle Änderungen im Management geben. Am Montag hat die Fluglinie diese präzisiert.

Wie erwartet, wird Gaudenz Ambühl (61) per 1....

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InterSky will expandieren

Die Vorarlberger Airline InterSky will ihr Streckennetz erweitern und auch die bisher aus drei Maschinen bestehende Flotte soll vergrößert werden. Das gab InterSky-Geschäftsführer Peter Oncken bei einem Interview mit den "Vorarlberger...

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AUA-Vorstand: Warum Malanik gehen musste

Nach dem Paukenschlag letzten Dienstag, nachdem mehrere AUA-Manager den Hut nehmen müssen, sickern jetzt immer mehr Details zu den "Rauswürfen" durch. Dass Vorstand Peter Malanik gehen musste, hängt laut Insidern direkt mit dem...

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Lufthansa-Jumbo war AUA-Vorsichtsmaßnahme

Der gestrige Einsatz einer Lufthansa-Boeing 747 auf Strecke Frankfurt-Wien war offenbar eine Vorsichtsmaßnahme gegen erneute unfit-to-fly-Meldungen, das erfuhr Austrian Aviation Net von gut informierter Seite. Sprecher Peter Hödl sagte dazu nur,...

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Verfasst am: 28.10.10 22:17

Von: Roman Payer

Ticketabgabe tut nicht weh

Nein, die Ticketabgabe tut nicht weh. Zumindest nicht der Politik. Dafür hat man die ehemalige staatliche Fluglinie Austrian Airlines noch rechtzeitig an die Deutschen verscherbelt. Wäre der Bund noch an der AUA beteiligt, hätten sich Faymann und Pröll eine Ticketabgabe sicher doppelt und dreifach überlegt. Aber jetzt, da man keine Anteile mehr an einer Fluglinie hält, könne man ruhig eine Steuer für Flugtickets einheben, haben sich die Regierungsmitglieder vorige Woche wohl im steirischen Loipersdorf gedacht.

Profitieren wird bei einer solchen Ticketabgabe von acht bis 35 Euro neben dem Flughafen Bratislava vor allem die ÖBB. Die Bahnkonzerne drängen neben den Umweltschützern schon seit langem auf eine Kerosinsteuer. Die Politik nennt die Steuer halt nicht Kerosinsteuer sondern Flugticketabgabe. Der Effekt bleibt derselbe: Fliegen wird teurer und Bahnfahren im Vergleich dazu billiger. Die Abgabe passt ins Konzept der staatlichen ÖBB. Mit dem Railjet will man eine Alternative zu den Kurzstreckenflügen werden. Der Zug heißt nicht umsonst Jet auf Schienen. Der Staat subventioniert also mit einer Ticketabgabe die eigene, defizitäre Bundesbahn.

Der Luftfahrt schmerzt die Abgabe dafür umso mehr. Die gesamte Flugbranche ist durch die Wirtschaftkrise regelrecht abgestürzt. Manager flogen plötzlich Economy statt Business. Und als sich die Fluglinien erholten, verdunkelte eine isländische Aschewolke den Himmel. Wohl kein optimaler Zeitpunkt für eine branchenspezifische Steuer. Oder doch? Die AUA hat am heute, den 28. Oktober bekanntgegeben, dass man in den ersten neun Monaten „nur“ 44,4 Millionen Euro Verlust gemacht habe.

Unter dem Deckmantel der Ökologisierung des Steuersystems geht die Bundespolitik auf eine Branche los, die auf höchst wackeligen Beinen steht. Im Übrigen: Wenn man auf die Hintergedanken der Politiker vertrauen kann, wird es für Passagiere, die in Wien nur zwischenlanden keine Ticketabgabe geben. Denn der berühmt-berüchtigte Terminal Skylink am Flughafen Wien-Schwechat ist als Transferterminal gedacht. Mit einer Steuer auf Transferpassagiere könnte man den Traum vom Osteuropadrehkreuz schon jetzt begraben. Außerdem sind am Flughaben Wien das Land Niederösterreich und die Stadt Wien zu je 20 Prozent beteiligt. Und auch hier gilt: Die Politik wird sich wohl kaum ins eigene Fleisch schneiden.



 
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