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Air Dolomiti stellt Wien ein

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Intersky senkt Preise für "Eco-Flex-Tickets"

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Tyrol Air Ambulance: Preis für Flugsicherheit

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Verfasst am: 17.09.12 18:16

Von: Roman Payer

Bürgerinitiativen formieren sich gegen 3. Piste

Fluglärmgegner halten Flughafen-Ausbau für unrentabel

Durch die 3. Piste werden vor allem über Liesing viel mehr Flugzeuge starten und landen, befürchten die Anrainer. (Foto: Andy Graf)

In einer Pressekonferenz haben die Fluglärmgegner heute in Wien Widerstand gegen den Bau der 3. Flughafen-Piste in Wien-Schwechat angekündigt und scharfe Kritik an den Behörden geübt.

Im Raum steht eine Sammelklage, so der Dachverband von mehr als zwei Dutzend Bürgerinitiativen. „Daran arbeiten wir“, drohten sie heute vor Journalisten. Sie befürchten Gesundheitsschäden und dass ihre Häuser durch den Fluglärm an Wert verlieren.

Laut ihren Berechnungen wird die dritte Piste 2,5 Milliarden Euro verschlingen, sie halten das Investment daher für unrentabel. „Gegenüber den zwei existierenden Pisten, deren Leistungsfähigkeit zumindest 1,6 Parallel-Pisten entspricht, liefert der Parallelpistenbetrieb mit einer 3. Piste maximal 25 Prozent mehr an zusätzlicher Kapazität und die ist auch nur in den Spitzenzeiten relevant“, erklärte Martin Tögel von der Bürgerinitiative in Liesing.

Er geht davon aus, dass sich die 3. Piste selbst bei optimaler Entwicklung des Flugverkehrs nicht selbst finanzieren kann und damit die Aktionäre Land Wien und Niederösterreich um ihre Dividende bringt und den Flughafen im schlimmsten Fall sogar zum Rettungskandidaten macht.
 
Die Rechsanwältin der Bürgerinitiativen, Anja Oberkofler, wirft dem Land Niederösterreich, neben der Stadt Wien mit 20 Prozent am Airport beteiligt, Befangenheit vor - als einer der Flughafen-Hauptaktionäre einerseits und Naturschutzbehörde anderseits sei die Landesregierung "Richter in eigener Sache". Das würde gegen die Verfassung verstoßen und gegen das Recht auf ein faires Verfahren, argumentierte sie.



 
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