News Detail

Schweizer Hilfe für Austrian Airlines

Wie in den letzten Tagen bereits mehrmals berichtet wurde, wird es bei Austrian Airlines wieder einige personelle Änderungen im Management geben. Am Montag hat die Fluglinie diese präzisiert.

Wie erwartet, wird Gaudenz Ambühl (61) per 1....

 mehr »

InterSky verhandelt mit Bombardier und ATR

Die Vorarlberger Airline InterSky will ihr Streckennetz erweitern und auch die bisher aus drei Maschinen bestehende Flotte soll vergrößert werden. Das gab InterSky-Geschäftsführer Peter Oncken bei einem Interview mit den "Vorarlberger...

 mehr »

AUA-Vorstand: Warum Malanik gehen musste

Nach dem Paukenschlag letzten Dienstag, nachdem mehrere AUA-Manager den Hut nehmen müssen, sickern jetzt immer mehr Details zu den "Rauswürfen" durch. Dass Vorstand Peter Malanik gehen musste, hängt laut Insidern direkt mit dem...

 mehr »

Lufthansa-Jumbo war AUA-Vorsichtsmaßnahme

Der gestrige Einsatz einer Lufthansa-Boeing 747 auf Strecke Frankfurt-Wien war offenbar eine Vorsichtsmaßnahme gegen erneute unfit-to-fly-Meldungen, das erfuhr Austrian Aviation Net von gut informierter Seite. Sprecher Peter Hödl sagte dazu nur,...

 mehr »

Verfasst am: 02.02.12 13:00

Von: Roman Payer

AUA-Betriebsrat fordert Triple Seven

Die Lufthansa soll noch heuer neue Langstreckenflieger bei der AUA einflotten, fordert Junghans.

Derzeit fliegen vier Boeing 777-200ER für Austrian Airlines. (Foto: AirTeamImages.com)

Der Chef den Bodenbetriebsrates der Austrian Airlines, Alfred Junghans, ist unglücklich, und zwar mit dem Eigentümer, der Deutschen Lufthansa AG. Der Staat Österreich habe beim Verkauf der AUA 500 Millionen Euro investiert, die Mitarbeiter hätten mit 150 Millionen Euro ihren Anteil geleistet. "Wo bleibt das Investment der Lufthansa?", fragt sich Junghans im Gespräch mit Austrian Aviation Net.

Ein solches Investment wären für Junghans neue Langstrecken-Flugzeuge. Die vier Boeing 777, die die AUA eventuell 2013 und 2014 erhalten soll, seien bereits jetzt nötig.

Hintergrund des Konflikts ist das neue Sparprogramm von CEO Jaan Albrecht, das auch die Kollektivverträge der Mitarbeiter betrifft. Junghans kritisiert, dass die AUA-Führung mit einem Konkurs drohe. Das glaubt Junghans nicht. Falls der AUA das Geld ausgehen würde, dann schraube man nicht an den Abfertigungen herum. Solche Maßnahmen würden erst in einigen Jahren schlagend werden.

Das vorgelegte kollektivvertragliche Papier lehnt er ab. Einen moderneren KV kann er sich aber sehr wohl vorstellen. Neu eingestellte Mitarbeiter sollen am Anfang mehr verdienen, dafür würde die Gehaltkurve flacher ansteigen, erklärt Junghans sein Modell.

Junghans betonte gegenüber AANet erneut, dass weder er noch der Betriebsrat des Bordpersonals Streikabsichten hege. Durch den KV-Vorschlag seien die Mitarbeiter aber "angefressen".


 
News Regional News International Feature Forum Im Focus Home Newsletter Jobs Airline Info Links