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AUA-Flugbegleiterinnen als Lebensretterinnen

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Deutsche Fluggesellschaften abgemahnt

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AUA bringt Life Ball-Gäste nach Wien

An Bord einer Boeing 777-200 der Austrian Airlines trafen heute Morgen zahlreiche Gäste des Life Balls, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Carmen Electra und Adam Lambert, samt Hairstylisten, Visagisten und Managern aus New York kommend in...

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Verfasst am: 15.03.12 13:56

Von: Roman Payer

Stichwort Betriebsübergang: OS wird zu VO

Diese Powerpoint-Folie präsentierte der AUA-Vorstand heute der Presse. (Foto: Roman Payer)

Obwohl die AUA heute ihre Bilanz für 2011 vorlegte, ging es auf der Pressekonferenz in erster Linie um den Zwangsumstieg auf den Flugbetrieb der Regionaltochter Tyrolean. Wie berichtet, bereitet die AUA den Betriebsübergang vor, nachdem sich der Vorstand und der Betriebsrat für das fliegende Personal nicht auf einen neuen Kollektivvertrag einigen konnten.

Der COO der AUA, Peter Malanik, erklärte den Plan so: Es wird eine Marke geben, die Austrian Airlines und es wird für die Flugbegleiter und Piloten einen KV geben, den von Tyrolean. Ab dem 1. Juli 2012 würden dann alle AUA-Flugzeuge von Tyrolean betrieben werden. Es werde nur noch einen Flugbetrieb, den von Tyrolean, geben.

Dem Unternehmen bringt der Übergang vor allem eines: Einsparungen bei den Pensionen und bei den Abfertigungen. Tyrolean hat im Gegensatz zum AUA-KV ein Beitragspensionssystem und lediglich die gesetzliche Abfertigungsregelung. Nach Einschätzung von Malanik ist der Betriebsübergang auch dann finanzierbar, wenn sich die Piloten ihre hohen Abfertigungsansprüche auszahlen lassen.

Das Ende des AUA-Kollektivvertrages bedeutet auch das Ende der Scope Klausel, das heißt, die Tyrolean-Piloten dürfen künftig auch größere Flugzeuge fliegen. Bisher war man auf Flieger mit bis zu 110 Sitzplätzen beschränkt. Damit wird für die AUA auch der Weg frei, die Fokker-Maschinen in den nächsten Jahren durch modernere Flugzeuge mit mehr als 110 Sitzplätzen zu ersetzen.

Noch ist allerdings nicht das letzte Wort gesprochen. Betriebsrat und Management haben sich noch bis Monatsende ein Hintertürchen für weitere Verhandlungen offengehalten. Erst mit 1. April soll der Betriebsübergang formal eingeleitet werden. Solange bleibt den Verhandlern noch Zeit, eine bessere Lösung zu finden.



 
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